Samstag, 1. August 2009
NachSCHLAG: Die Menschheit trauert kategorisch
puenkt, 00:24h
Ich will hier nicht auf dem sogenannten "King of Pop" rumhacken, aber auf der Reaktion der Menschen, die sich voll und ganz von den Medien mitreißen oder besser gesagt manipulieren ließen.
25. Juni 2009 (und folgende Tage), die Menschheit wird von einer tiefen Trauer ergriffen, weil Michael Jackson verstorben ist. Ein Mensch stirbt, scheinbar jeder trauert. Um jetzt mal in diesem Medienkosmus zu bleiben, auch Sky Saxon, der Rock 'n Roll Sänger war, ist am selbigen Tag gestorben und er wurde nicht einmal in den Medien erwähnt.
Aber das ist eigentlich gar nicht der Punkt, das ist nicht das was ich eigentlich hauptsächlich anprangern will.
Ich will nur mein unverständniss schildern. Ich kann nicht verstehen warum so viele um diesen Menschen so extrem trauer. Wenn jemand aus der Familie, Bekanntenkreis o.ä. stirbt, ist trauer normal und richtig, aber wenn ich oder jeder andere halbwegs normale Mensch ((Ich möchte hier nicht behaupten, dass ich normal wäre!)) in der Zeitung von dem Tod von irgendjemand Fremden liest, fährt man doch auch nicht direkt zum Geburtsort dieser Person, um seiner eigentlich nicht vorhandene Trauer Ausdruck zu verleihen.
Wenn es so wäre würden wir unser ganzes Leben in tiefster Trauer verbringen: “Durch schlechte Hygiene und Umweltverschmutzung sterben weltweit täglich ca. 4000 Kinder unter 5 Jahren.”(shortnews) Und das ist nur ein Minimal der täglichen Todesfälle. Haben sie nicht alle so viel Aufmerksamkeit verdient?
- Ja? Vielleicht? Aber ist das zu realisieren?
Nein natürlich nicht. Ich weiß.
Anderer Fall, ähnliches Phänomen:
11. SEPTEMBER:
11. September 2001: 3000 Tote nach einem Terroranschlag in New York.
Das war schon ein Grund geschockt zu sein, so viele plötzliches Tote an einem Tag, zu unrecht ermordet. Doch auf der anderen Seite sterben jeden Tag tausenden Menschen im Krieg, zu unrecht Ermordete.
Jetzt sieht man jedes Jahr am 11. September die selben Berichte, die selben Bilder. Die meisten denken bei diesem Tag schon an gar nichts anderes mehr.
Eigentlich sollten wir doch auch weiter denken:
11. September 1973: In Chile findet unter Augusto Pinochet ein Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes statt. Der darauffolgenden Militärregierung fallen nach offiziellen Schätzungen ca. 3000 Chilenen zum Opfer. Über 1 Million Menschen flüchten ins Exil.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Wir sollten jeden Tag die Fahnen auf Halbmast halten, jeden Tag schwarz tragen, jeden Tag trauern, in tiefste Depressionen verfallen. Doch keiner tut es, weil wir nicht weitern denken, weil die einen dann trauern wann es die Medien verlangen und die anderen es einfach ignorieren und glücklichweise die Wahrheiten sehen.
25. Juni 2009 (und folgende Tage), die Menschheit wird von einer tiefen Trauer ergriffen, weil Michael Jackson verstorben ist. Ein Mensch stirbt, scheinbar jeder trauert. Um jetzt mal in diesem Medienkosmus zu bleiben, auch Sky Saxon, der Rock 'n Roll Sänger war, ist am selbigen Tag gestorben und er wurde nicht einmal in den Medien erwähnt.
Aber das ist eigentlich gar nicht der Punkt, das ist nicht das was ich eigentlich hauptsächlich anprangern will.
Ich will nur mein unverständniss schildern. Ich kann nicht verstehen warum so viele um diesen Menschen so extrem trauer. Wenn jemand aus der Familie, Bekanntenkreis o.ä. stirbt, ist trauer normal und richtig, aber wenn ich oder jeder andere halbwegs normale Mensch ((Ich möchte hier nicht behaupten, dass ich normal wäre!)) in der Zeitung von dem Tod von irgendjemand Fremden liest, fährt man doch auch nicht direkt zum Geburtsort dieser Person, um seiner eigentlich nicht vorhandene Trauer Ausdruck zu verleihen.
Wenn es so wäre würden wir unser ganzes Leben in tiefster Trauer verbringen: “Durch schlechte Hygiene und Umweltverschmutzung sterben weltweit täglich ca. 4000 Kinder unter 5 Jahren.”(shortnews) Und das ist nur ein Minimal der täglichen Todesfälle. Haben sie nicht alle so viel Aufmerksamkeit verdient?
- Ja? Vielleicht? Aber ist das zu realisieren?
Nein natürlich nicht. Ich weiß.
Anderer Fall, ähnliches Phänomen:
11. SEPTEMBER:
11. September 2001: 3000 Tote nach einem Terroranschlag in New York.
Das war schon ein Grund geschockt zu sein, so viele plötzliches Tote an einem Tag, zu unrecht ermordet. Doch auf der anderen Seite sterben jeden Tag tausenden Menschen im Krieg, zu unrecht Ermordete.
Jetzt sieht man jedes Jahr am 11. September die selben Berichte, die selben Bilder. Die meisten denken bei diesem Tag schon an gar nichts anderes mehr.
Eigentlich sollten wir doch auch weiter denken:
11. September 1973: In Chile findet unter Augusto Pinochet ein Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes statt. Der darauffolgenden Militärregierung fallen nach offiziellen Schätzungen ca. 3000 Chilenen zum Opfer. Über 1 Million Menschen flüchten ins Exil.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Wir sollten jeden Tag die Fahnen auf Halbmast halten, jeden Tag schwarz tragen, jeden Tag trauern, in tiefste Depressionen verfallen. Doch keiner tut es, weil wir nicht weitern denken, weil die einen dann trauern wann es die Medien verlangen und die anderen es einfach ignorieren und glücklichweise die Wahrheiten sehen.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories