Freitag, 31. Juli 2009
Anthropophobie
puenkt, 00:24h
Kennt ihr das: Ihr sitzt im Bus, U-bahn, Zug oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Massen an Menschen um euch herum, aber trotzdem seid ihr allein.
Langeweile, Abschottung von allen Anderen, am besten den MP3-Player einschalten um das Anschweigen der anderen nicht wahrzunehmen.
Niemand unterhält sich einfach mit jemand anderem, vielleicht sogar total Fremden. Leute mit denen man auf einer Party, in der Disco sprechen würde, werden großzügig übersehen.
Wenn man nicht gerade aus dem Fenster starrt, seine Hände fasziniert betrachtet und es wagt sich umzusehen und dummerweise einem anderem Augenpaar begegnet, sieht man aus einem Reflex, (der für uns Wesen die eigentlich jeden sozialen Kontakt benötigen eigentlich total unlogisch ist,) verschämt weg.
Und es scheint noch schlimmer kommen zu können. In diesen öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man sowieso seinen persönlichen Sicherheitsabstand, der auch immer größer wird, nicht einhalten kann, man ausversehen von jemandem berührt wird oder selber jemanden berührt. Menschen zucken zusammen, natürlich möglichst unauffällig, (bloß keine Aufmerksamkeit erregen) versuchen fast panisch wenigsten wieder etwas abstand zu erreichen.
Ich habe einfach mal versucht gegen an zu arbeiten. Menschen im Bus offen gegenüber zu stehen. Abwehrhaltungen zu vermeiden, Blickkontakte zu halten, mich mit einer flüchtigen Discobekanntschaft und einem Anderen, der einen Button einer mein Lieblingsbands trug, zu unterhalten.
Dabei bin ich fast nur auf verwirrte Blicke, auf Abneigung gestoßen, habe dabei aber auch einen guten Freund gefunden. Außerdem sind Busfahrten ö.ä. so um einiges interessanter.
FAZIT: Ich kann die Menschenscheue (Anthropophobie) der Menschheit nicht verstehen.
Es ist sinnlos und gegen die menschliche Natur.
Langeweile, Abschottung von allen Anderen, am besten den MP3-Player einschalten um das Anschweigen der anderen nicht wahrzunehmen.
Niemand unterhält sich einfach mit jemand anderem, vielleicht sogar total Fremden. Leute mit denen man auf einer Party, in der Disco sprechen würde, werden großzügig übersehen.
Wenn man nicht gerade aus dem Fenster starrt, seine Hände fasziniert betrachtet und es wagt sich umzusehen und dummerweise einem anderem Augenpaar begegnet, sieht man aus einem Reflex, (der für uns Wesen die eigentlich jeden sozialen Kontakt benötigen eigentlich total unlogisch ist,) verschämt weg.
Und es scheint noch schlimmer kommen zu können. In diesen öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man sowieso seinen persönlichen Sicherheitsabstand, der auch immer größer wird, nicht einhalten kann, man ausversehen von jemandem berührt wird oder selber jemanden berührt. Menschen zucken zusammen, natürlich möglichst unauffällig, (bloß keine Aufmerksamkeit erregen) versuchen fast panisch wenigsten wieder etwas abstand zu erreichen.
Ich habe einfach mal versucht gegen an zu arbeiten. Menschen im Bus offen gegenüber zu stehen. Abwehrhaltungen zu vermeiden, Blickkontakte zu halten, mich mit einer flüchtigen Discobekanntschaft und einem Anderen, der einen Button einer mein Lieblingsbands trug, zu unterhalten.
Dabei bin ich fast nur auf verwirrte Blicke, auf Abneigung gestoßen, habe dabei aber auch einen guten Freund gefunden. Außerdem sind Busfahrten ö.ä. so um einiges interessanter.
FAZIT: Ich kann die Menschenscheue (Anthropophobie) der Menschheit nicht verstehen.
Es ist sinnlos und gegen die menschliche Natur.
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